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Termine Fortbildung

In einer viertägigen Fortbildung machen wir Sie fit für die Arbeit in Ihrer Einrichtung.

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Datenschutzbeauftragte in sozialen Organisationen

Das Thema „Datenschutz“ ist spätestens seit Inkrafttreten der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung auch bei sozialen Trägern angekommen.

Welche Daten darf eine Einrichtung von ihren Kundinnen/Kunden bzw. Klientinnen/Klienten oder von Vereinsmitgliedern sammeln? Welche dürfen weitergegeben werden? Wann und wie sind sie zu vernichten?

Unternehmen, die personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und nutzen, haben nach § 4 des Bundesdatenschutzgesetzes eine/-n Datenschutzbeauftragte/-n zu bestellen. Dies trifft auf soziale Einrichtungen und Dienste ebenso zu wie auf jedes andere Unter-nehmen. Zum/-r betrieblichen Datenschutzbeauftragten darf nur bestellt werden, wer die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt.

Die erforderliche Fachkunde umfasst sowohl das allgemeine Grundwissen hinsichtlich des Datenschutzrechts sowie über Verfahren und Techniken der automatisierten Datenverarbeitung als auch die Kenntnis über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge.

Darüber hinaus muss der oder die Datenschutzbeauftragte mit der Organisation und den Funktionen seines/ihres Betriebes vertraut sein, einen guten Überblick über alle Fachaufgaben haben, zu deren Erfüllung personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Eine Person ist ungeeignet, wenn die Gefahr der Interessenkollision in der Organisation besteht. Weder Angehörige des Vorstands, der Geschäftsführung noch der Leitung der EDV sollten deshalb als Datenschutzbeauftragte fungieren.

Mit dieser viertägigen Fortbildung bieten wir Ihnen das nötige Rüstzeug für Ihre (zukünftige) Aufgabe als Datenschutzbeauftragte/-r. Im ersten Teil erhalten Sie grundlegende Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen des Datenschutzes. Im zweiten Teil liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Umsetzung in Ihrer Organisation.