Sie möchten Menschen im Sozial- und Gesundheitswesen wirksam unterstützen, komplexe Hilfeprozesse gestalten und koordinieren – und dies auf einem professionellen Niveau mit einem anerkannten Abschluss? Dann bietet Ihnen dieser Lehrgang die Möglichkeit, sich als Case Manager*in nach den Kriterien der DGCC zu qualifizieren und zertifizieren zu lassen.
Im Lehrgang eignen Sie sich fundiertes Fachwissen mit praxisnahen Methoden an und bereiten sich systematisch auf die komplexen Aufgaben des Fall- und Systemmanagements vor. Die Weiterbildung basiert auf unserem aktuellen von der DGCC anerkannten Curriculum und wird berufsbegleitend im blended learning-Format angeboten.
Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Sie über umfassende methodische, theoretische und praktische Kenntnisse im Case Management. Sie können Menschen mit multiplen Problemlagen und Anliegen beraten, Prozesse systematisch steuern, sowie ein Netzwerk- und Schnittstellenmanagement effektiv gestalten. Sie setzen sich mit Zielgruppen, deren spezifischen Bedarfen und mit Strategien und Methoden der Implementierung und Qualitätssicherung auseinander.
Sollte eine Zertifizierung gem. DGCC aufgrund der Voraussetzungen nicht möglich sein, Sie aber dennoch Interesse an der Ausbildung haben, ist eine Teilnahme nach Rücksprache in der Regel möglich. Sie erhalten dann bei erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat als Case Manager*in der Paritätischen Akademie NRW.
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Im Lehrgang eignen Sie sich fundiertes Fachwissen mit praxisnahen Methoden an und bereiten sich systematisch auf die komplexen Aufgaben des Fall- und Systemmanagements vor. Die Weiterbildung basiert auf unserem aktuellen von der DGCC anerkannten Curriculum und wird berufsbegleitend im blended learning-Format angeboten.
Nach erfolgreichem Abschluss verfügen Sie über umfassende methodische, theoretische und praktische Kenntnisse im Case Management. Sie können Menschen mit multiplen Problemlagen und Anliegen beraten, Prozesse systematisch steuern, sowie ein Netzwerk- und Schnittstellenmanagement effektiv gestalten. Sie setzen sich mit Zielgruppen, deren spezifischen Bedarfen und mit Strategien und Methoden der Implementierung und Qualitätssicherung auseinander.
Besonderer Schwerpunkt
Eine besondere inhaltliche Berücksichtigung findet in der Weiterbildung das Case Management in der Arbeit mit Menschen mit Migrationsgeschichte. Dies betrifft alle Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit, Pflege und Beschäftigungsförderung. Wer mit dieser Klient*innengruppe zu tun hat, wird auch diesbezüglich vertiefte Kompetenzen erwerben.Inhalte und Aufbau
Der Lehrgang umfasst insgesamt 210 Unterrichtseinheiten (UE) und ist modular aufgebaut. Jedes der sechs Module umfasst drei Tage, welche in Präsenz bzw. digital via Zoom stattfinden. Ergänzend absolvieren die Teilnehmer*innen selbstorganisierte Arbeitsgruppen sowie Supervision. Abschließend wird eine schriftliche Abschlussarbeit verfasst.Theorie und Praxis des Care und Case Managements sowie Rahmenbedingungen und arbeitsfeldspezifische Vertiefung (144 UE Modulunterricht):
- Grundlagen des Care und Case Managements, Rollenverständnis,
Auftragskontexte, Unterschiede zu anderen Unterstützungsformen,
Rechtliche und ethische Grundlagen
Fallbezogen:
- Das CM-Phasenmodells anwenden: Intake, Assessment, Zielentwicklung und -klärung, Entwicklungsplanung, Linking, Monitoring und Evaluation inkl. fallbezogener Netzwerkarbeit
- Vorhandene Kommunikationskompetenzen weiterentwickeln, Diversity- und Kultursensibilität
- Reflexion und Vertiefung der fallbezogenen Arbeit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens sowie der Beschäftigungsförderung
- Theorie-Praxis-Transfer durch die Arbeit an Beispielfällen
Strukturbezogen:
- Organisationsentwicklung und organisationsinterne Netzwerk- und Schnittstellenarbeit
- Institutionsübergreifendes Netzwerkmanagement und Care Management, Change-Prozesse
- Care und Case Management implementieren
- Digitalisierung
- Qualitätssicherung im Care und Case Management
- Zielgruppenbezogene Handlungsstrategien und Selbstfürsorge
- Good-Practice-Beispiele und CM-Konzepte
Ergänzende Elemente:
Für eine Zertifizierung gemäß DGCC sind ergänzend zu dem Modulunterricht folgende Leistungen durch die Teilnehmenden selbst nachzuweisen:- Vorqualifikationen gem. Zulassungsvoraussetzungen der DGCC (Nachweise über Studien- bzw. Ausbildungsabschluss, einschlägige Berufspraxis und Kompetenzen) sind erfüllt - siehe DGCC Weiterbildungsrichtlinien Teil A:
- Supervision: 24 UE zur Reflexion Ihrer Praxiserfahrungen
- Selbstorganisierte Arbeitsgruppen und Kollegiale Beratung: 42 UE zur Vertiefung und Transferförderung
- Abschlussarbeit: Theoretisch fundierte Hausarbeit oder Projektarbeit mit Praxisbezug oder Kolloquiumsarbeit (Einreichungsziel 23.02.2026).
Abschluss und Zertifizierung
Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Modulen, Nachweis von Supervision und Arbeitsgruppen sowie dem Bestehen der schriftlichen Abschlussarbeit erhalten Sie das Zertifikat „Zertifizierte Case Managerin“ bzw. „Zertifizierter Case Manager“ mit dem Zusatz „DGCC“ von der Paritätischen Akademie NRW.Sollte eine Zertifizierung gem. DGCC aufgrund der Voraussetzungen nicht möglich sein, Sie aber dennoch Interesse an der Ausbildung haben, ist eine Teilnahme nach Rücksprache in der Regel möglich. Sie erhalten dann bei erfolgreichem Abschluss ein Zertifikat als Case Manager*in der Paritätischen Akademie NRW.
Barrierefreiheit
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