Im IKIK-Grundkurs lernen Sie die Grundlagen der interdisziplinären Kooperation kennen. Sie erfahren, wie Sie erfolgreich mit anderen Akteur*innen im Kinderschutz zusammenarbeiten, reflektieren die eigene berufliche Rolle und entwickeln Ideen für eine interdisziplinäre Kooperation vor Ort.
Landesjugendämter empfehlen den kommunalen Netzwerken Kinderschutz sowie Institutionen und Einrichtungen, die interdisziplinär arbeiten, dieses IKIK-Angebot zu besuchen.
Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz und das Landeskinderschutzgesetz NRW geben der berufsübergreifenden, interdisziplinären Zusammenarbeit im Kinderschutz besonderes Gewicht. Auch die Praxis zeigt, wie wesentlich eine gute Kooperation zwischen den Akteur*innen der am Kinderschutz beteiligten Berufsgruppen und Einrichtungen ist, um als Verantwortungsgemeinschaft Kinder und Jugendliche (besser) vor Gewalt zu schützen. Die interdisziplinäre Kooperation ist daher eine wichtige Aufgabe dieser Berufsgruppen, um zur Qualitätssicherung und -entwicklung im Kinderschutz beizutragen.
Wir bieten diese Schulung in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW an, das zum Kinderschutzbund NRW gehört. Die Schulung wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der Kurs besteht aus vier Modulen mit jeweils vier Unterrichtsstunden (= drei Zeitstunden). Die Module bauen aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander durchgeführt werden. Die einzelnen Bausteine können individuell genutzt werden.
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Landesjugendämter empfehlen den kommunalen Netzwerken Kinderschutz sowie Institutionen und Einrichtungen, die interdisziplinär arbeiten, dieses IKIK-Angebot zu besuchen.
Das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz und das Landeskinderschutzgesetz NRW geben der berufsübergreifenden, interdisziplinären Zusammenarbeit im Kinderschutz besonderes Gewicht. Auch die Praxis zeigt, wie wesentlich eine gute Kooperation zwischen den Akteur*innen der am Kinderschutz beteiligten Berufsgruppen und Einrichtungen ist, um als Verantwortungsgemeinschaft Kinder und Jugendliche (besser) vor Gewalt zu schützen. Die interdisziplinäre Kooperation ist daher eine wichtige Aufgabe dieser Berufsgruppen, um zur Qualitätssicherung und -entwicklung im Kinderschutz beizutragen.
Wir bieten diese Schulung in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kinderschutz NRW an, das zum Kinderschutzbund NRW gehört. Die Schulung wird gefördert durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Inhalte
- Wie gelingt interdisziplinäre Kooperation?
- Welche Rahmenbedingungen braucht es für eine effektive Zusammenarbeit?
- Welches Wissen und welche Haltung benötigen die beteiligten Berufsgruppen?
Der Kurs besteht aus vier Modulen mit jeweils vier Unterrichtsstunden (= drei Zeitstunden). Die Module bauen aufeinander auf, können aber auch unabhängig voneinander durchgeführt werden. Die einzelnen Bausteine können individuell genutzt werden.
Modul 1: Um wen und was geht es?
- Das Kind im Mittelpunkt des interdisziplinären Kinderschutzes (UN-Kinderrechtskonvention, gesetzliche Grundlagen)
- Anlass und Ziel interdisziplinärer Kooperation
- Definitionen und Begriffsklärung: (interdisziplinäre) Kooperation, Kinderschutz, Netzwerke, Gefährdungsformen und Verfahrenswege usw.
- Ein gemeinsames Ziel- und Aufgabenverständnis der am Kinderschutz Beteiligten entwickeln
- Gelingensfaktoren und Stolpersteine für interdisziplinäre Kooperation im Kinderschutz kennenlernen
Modul 2: Wer macht was und warum?
- Rollen und Aufgaben im Kinderschutz
- Rechtliche Grundlagen und Vorgaben der verschiedenen Berufsgruppen und die Auswirkungen auf die Qualität der Kooperation
- Erfahrungsaustausch und Reflexion der Grenzen der Professionen und wechselseitigen Abhängigkeiten im Kinderschutz
- Reflexion der eigenen Berufsrolle und Haltung
Modul 3: Wie interdisziplinäre Kooperation gelingt
- Ebenen und Formen von Kooperation: fallübergreifende und fallbezogene Kooperation, Mitteilungswege, gemeinsame Standards usw.
- Kommunikation und Haltung; Zugang zur Familie und zum Kind
- Bedingungen für gute Netzwerkarbeit
- Schweigepflicht und Datenschutz: Wer darf, muss wann mit wem worüber sprechen
- Förderliche und hinderliche Bedingungen für Kooperation im Kinderschutz
Modul 4: Das Kind, die anderen und ich
- Beispiele: Umgang mit unterschiedlichen Perspektiven
- Beteiligung von Kindern und ihren Familien
- Kommunikation und Strategien im Umgang mit Uneinigkeit
Barrierefreiheit
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