Programm | Kursdetails
Probleme lösen... mit Hilfe praxisbewährter Arbeitsformen
Selbsthilfe stärken... durch ein ressourcenorientiertes Vorgehen
Gesundheit fördern... über das salutogenetische Denken / Handeln
Beziehungen pflegen... auf der Basis eines transkulturellen Ansatzes

Das Konzept der Positiven Psychotherapie wurde als Beratungsansatz für die Arbeitsfelder der sozialen Arbeit übertragen und hat sich in der Praxis seit über 30 Jahren bewährt. Diese berufsbegleitende Qualifizierung richtet sich insbesondere (aber nicht nur) an Fachkräfte aus allen Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit in denen familiäre Bezüge eine bedeutsame Rolle spielen: bspw. in Kindertagesstätten / Familienzentren, Ganztagsschulen, Beratungsstellen, Selbsthilfekontaktstellen, Gesundheits- und Kulturzentren, der sozialpädagogischen Familienhilfe als auch in der Begleitung / Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, in der Arbeit mit Migrant*innen sowie in der Altenarbeit.

Organisation und Inhalte

Der Zertifikatskurs Positive Familienberatung umfasst 200 Unterrichtsstunden (UStd.): 96 UStd. Präsenzzeit in vier Kursmodulen, 54 UStd. Kollegialberatung in Kleingruppen zwischen den Kursmodulen und 50 UStd. angeleitetes Selbststudium. Unter www.positive-beratung.de können Sie zwei Broschüren zum Zertifikatskurs aufrufen: das Konzept der Positiven Familienberatung und die Organisation des aktuellen Kursangebotes. - Die Paritätische Akademie NRW bietet für Kursabsolvent*innen jährlich Aufbauangebote mit wechselnden Themenschwerpunkten an. Auch diese Angebote finden Sie auf www.positive-beratung.de mit einem Klick auf den entsprechenden Button.

Modul 1: Menschenbild, Theorie, Methoden

  • Menschenbild, Transkulturalität
  • Salutogenese, Balancemodell
  • Grundfähigkeiten, Grundgefühle
  • Fünfstufige Positive Beratung
  • Beziehung, Kommunikation (VDA)
  • Kollegiale Kleingruppenarbeit

Modul 2: Klientenhintergrund und Beratung

  • Reflexionen zum Praxistransfer
  • Wirkung von Vorbilddimensionen
  • Die Arbeit mit Genogrammen
  • Primäre / sekundäre Fähigkeiten
  • Differentialanalytisches Inventar (DAI)
  • "Positive" Deutung in der Beratung

Modul 3: Beratungsarbeit mit Konflikten

  • Reflexionen zum Praxistransfer
  • Konflikt-Einstiegs-Modell (KES)
  • Konfliktreaktionen und Abwehr
  • Konfliktinhalte, Konfliktdynamik
  • Persönlichkeitsprofile erkennen
  • Gefühle, Emotionsmanagement

Modul 4: Ressourcenbezogene Beratung

  • Reflexionen zum Praxistransfer
  • Übertragungen, Psychohygiene
  • Arbeit an ausgewählten Fallbeispielen
  • Präsentation: Modell mit Fallbezug
  • Abschied, Ausblick in der Beratung
  • Kursabschluss und Perspektiven

Ihr Nutzen

Sie sind in der Lage die Konzepte und Methoden der Positiven Familienberatung auf Ihren Berufsalltag zu übertragen und anzuwenden. Sie können Konflikte besser wahrnehmen und verstehen, Beratungsverläufe gut strukturieren sowie die Ressourcen Ihrer Klient*innen lösungsorientiert aktivieren.