Programm | Kursdetails
Der Umgang mit psychischen Störungen stellt die Beziehungsgestaltung der Helfer*innen zu den betroffenen Menschen auf eine harte Probe. Was tun? Wie können Fachkräfte konstruktiv und professionell die Beziehung gestalten?

Inhalte

Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen psychotische, affektive und Persönlichkeitsstörungen. Bei allen drei Krankheitsbildern beleuchten wir die Beziehungsdynamik genauer, tauschen Erfahrungen dazu aus und entwickeln gemeinsam konstruktives Verhalten. Für die Teilnahme am Seminar werden Grundkenntnisse der Krankheitsbilder vorausgesetzt. Es wird mit den Methoden Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit und Rollenspiel gearbeitet.

Insbesondere drei Tools sollen Ihnen dabei helfen, den Beziehungsalltag zu Ihren Klient*innen besser zu gestalten:
  1. Arbeiten mit Verträgen: eine Methode aus dem psychotherapeutischen Bereich, bei der der/die professionelle Helfer*in mittels einer Vertragsverhandlung mit der/dem Betroffenen Verhaltensveränderungen bearbeitet
  2. Krisenmanagement: Hier werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie die/der Betroffene gemeinsam mit ihrem/seinem Umfeld eine psychische Krise besser managen/bewältigen kann. Schwerpunkt ist hier der Krisenplan.
  3. Kollegiale Beratung: Dies ist ein Verfahren, bei dem sich professionelle Helfer*innen gegenseitig ohne Begleitung durch Supervision oder eine Führungskraft bezüglich eines Falles oder anderen Problems beraten können. Das Verfahren ist effektiv, strukturiert und auf den Punkt genau, dient der Qualitätssicherung und vor allem der eigenen "Psychohygiene".
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Suizidalität. Hier wird die Dynamik eines Suizides vorgestellt. Es werden eigene Erfahrungen mit dem Thema ausgetauscht, konstruktives und hilfreiches Verhalten im Umgang mit suizidalen Menschen und notwendige Maßnahmen besprochen.

Ihr Nutzen

Sie erhalten ein Basiswissen zu ausgewählten psychischen Erkrankungen und sind in der Lage, mit Hilfe der drei Tools "Verträge", "Krisenplan" und "Kollegiale Beratung" die Beziehung zu Ihren Klientinnen und Klienten professionell zu gestalten.

Dozent*in

Uta Rautenstrauch

Dipl.-Sozialpädagogin
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Der Umgang mit psychischen Störungen stellt die Beziehungsgestaltung der Helfer*innen zu den betroffenen Menschen auf eine harte Probe. Was tun? Wie können Fachkräfte konstruktiv und professionell die Beziehung gestalten?

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Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen psychotische, affektive und Persönlichkeitsstörungen. Bei allen drei Krankheitsbildern beleuchten wir die Beziehungsdynamik genauer, tauschen Erfahrungen dazu aus und entwickeln gemeinsam konstruktives Verhalten. Für die Teilnahme am Seminar werden Grundkenntnisse der Krankheitsbilder vorausgesetzt. Es wird mit den Methoden Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit und Rollenspiel gearbeitet.

Insbesondere drei Tools sollen Ihnen dabei helfen, den Beziehungsalltag zu Ihren Klient*innen besser zu gestalten:
  1. Arbeiten mit Verträgen: eine Methode aus dem psychotherapeutischen Bereich, bei der der/die professionelle Helfer*in mittels einer Vertragsverhandlung mit der/dem Betroffenen Verhaltensveränderungen bearbeitet
  2. Krisenmanagement: Hier werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie die/der Betroffene gemeinsam mit ihrem/seinem Umfeld eine psychische Krise besser managen/bewältigen kann. Schwerpunkt ist hier der Krisenplan.
  3. Kollegiale Beratung: Dies ist ein Verfahren, bei dem sich professionelle Helfer*innen gegenseitig ohne Begleitung durch Supervision oder eine Führungskraft bezüglich eines Falles oder anderen Problems beraten können. Das Verfahren ist effektiv, strukturiert und auf den Punkt genau, dient der Qualitätssicherung und vor allem der eigenen "Psychohygiene".
Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Suizidalität. Hier wird die Dynamik eines Suizides vorgestellt. Es werden eigene Erfahrungen mit dem Thema ausgetauscht, konstruktives und hilfreiches Verhalten im Umgang mit suizidalen Menschen und notwendige Maßnahmen besprochen.

Ihr Nutzen

Sie erhalten ein Basiswissen zu ausgewählten psychischen Erkrankungen und sind in der Lage, mit Hilfe der drei Tools "Verträge", "Krisenplan" und "Kollegiale Beratung" die Beziehung zu Ihren Klientinnen und Klienten professionell zu gestalten.

Dozent*in

Uta Rautenstrauch

Dipl.-Sozialpädagogin
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