Programm | Kursdetails
Menschen mit Behinderung haben - wie alle anderen Menschen auch - das Bedürfnis nach Liebe und Sexualität. Die Möglichkeiten, dies zu äußern und die Bedürfnisse ausreichend befriedigen zu können, sind hingegen oft begrenzt. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben.

In Betreuungskontexten sind Fachkräfte mit der Sexualität ihrer Klienten konfrontiert – sexualisiertes Verhalten, sexuelle Grenzüberschreitungen, Provokationen aber auch der Wunsch, Sexualität selbstbestimmt zu leben und viele Fragen über Sexualität erfordern einen geschulten und professionellen Umgang. Der Unterstützungsbedarf im Alltag und die fehlende Akzeptanz des Umfeldes stehen oft der sexuellen Selbstbestimmung im Wege.

Das Fachpersonal steht vor der Herausforderung, sich in diesem Spannungsfeld aus Unterstützung und Selbstbestimmung zu positionieren. Genauso sind Fragen der Verantwortung im Falle einer Schwangerschaft ein Thema. Darüber hinaus gibt es in vielen Einrichtungen der Behindertenhilfe keinen klar kommunizierten Umgang mit dem Thema der Sexualität. Viele Fachkräfte haben große Unsicherheiten und können auf keine geregelten Abläufe zurückgreifen.

Inhalte

  • Psychosexuelle Entwicklung und mögliche Abweichungen
  • Reflexion sexueller Wertvorstellungen und Haltung zum Thema Sexualität
  • Reflexion des Spannungsfeldes: Eigene Haltung – Vorgaben Einrichtung – sexuelle Selbstbestimmung Klienten und Klientinnen
  • Umgang mit sexualisiertem Verhalten
  • Sexuelle und reproduktive Rechte
  • Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis
  • Gesprächssettings und Strategien mit Klient*innen und Angehörigen
  • Sexualisierte Gewalt
  • Vorstellung Ablaufplan bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Sexualpädagogische Methoden und Materialien
  • Strategien für den Umgang mit sexualisierten Verhaltensweisen werden – auch im Hinblick auf den rechtlichen Kontext – thematisiert
  • Die Unterschiede und der Umgang mit aktiver und passiver Sexualassistenz

Ihr Nutzen

Ziel der Fortbildung ist es somit, dass Sie als Fachkraft eine Wissensgrundlage über die psychosexuelle Entwicklung und mögliche Entwicklungsverzögerungen erlangen. Daneben soll die eigene Haltung zum Thema der Sexualität im professionellen Kontext reflektiert werden; auch im Hinblick auf mögliche Ambivalenzen zwischen dem eigenen Standpunkt, dem pädagogischem Auftrag und den Vorgaben der Einrichtung. Anhand von (mitgebrachten) Beispielen aus der Praxis, erwerben Sie Kompetenzen, mit verschiedenen Situationen in Bezug auf Sexualität adäquat und sensibel umzugehen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden eine Auswahl sexualpädagogischer Methoden und Materialien kennen.

Die Fortbildung soll dazu befähigen gemeinsame Handlungslinien zum Thema Sexualität zu erarbeiten und klare Abläufe im Falle eines sexuellen Übergriffes zu entwickeln.

Dozent*in

Meline Götz

Sozialpädagogin, Sexualpädagogin für Menschen mit Behinderung, personen- und emotionszentrierte Beraterin
weitere Informationen

Ähnliche Bildungsangebote

Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung
Unter besonderer Berücksichtigung dementieller Veränderungen
26.10.20 - 28.10.20 (3 Termine)
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386,00 € / ermäßigt: 316,00 €

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Inklusiv wohnen
Informationen und Beispiele aus der Praxis
22.04.20 - 23.04.20 (2 Termine)
Köln
280,00 € / ermäßigt: 230,00 €

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Inklusiv wohnen
Informationen und Beispiele aus der Praxis
09.11.20 - 10.11.20 (2 Termine)
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280,00 € / ermäßigt: 230,00 €

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19.08.20 - 21.08.20 (3 Tage)
Witten
340,00 € / ermäßigt: 320,00 €

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In Betreuungskontexten sind Fachkräfte mit der Sexualität ihrer Klienten konfrontiert – sexualisiertes Verhalten, sexuelle Grenzüberschreitungen, Provokationen aber auch der Wunsch, Sexualität selbstbestimmt zu leben und viele Fragen über Sexualität erfordern einen geschulten und professionellen Umgang. Der Unterstützungsbedarf im Alltag und die fehlende Akzeptanz des Umfeldes stehen oft der sexuellen Selbstbestimmung im Wege.

Das Fachpersonal steht vor der Herausforderung, sich in diesem Spannungsfeld aus Unterstützung und Selbstbestimmung zu positionieren. Genauso sind Fragen der Verantwortung im Falle einer Schwangerschaft ein Thema. Darüber hinaus gibt es in vielen Einrichtungen der Behindertenhilfe keinen klar kommunizierten Umgang mit dem Thema der Sexualität. Viele Fachkräfte haben große Unsicherheiten und können auf keine geregelten Abläufe zurückgreifen.

Inhalte

  • Psychosexuelle Entwicklung und mögliche Abweichungen
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  • Reflexion des Spannungsfeldes: Eigene Haltung – Vorgaben Einrichtung – sexuelle Selbstbestimmung Klienten und Klientinnen
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  • Sexuelle und reproduktive Rechte
  • Bearbeitung von Beispielen aus der Praxis
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  • Sexualisierte Gewalt
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  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Sexualpädagogische Methoden und Materialien
  • Strategien für den Umgang mit sexualisierten Verhaltensweisen werden – auch im Hinblick auf den rechtlichen Kontext – thematisiert
  • Die Unterschiede und der Umgang mit aktiver und passiver Sexualassistenz

Ihr Nutzen

Ziel der Fortbildung ist es somit, dass Sie als Fachkraft eine Wissensgrundlage über die psychosexuelle Entwicklung und mögliche Entwicklungsverzögerungen erlangen. Daneben soll die eigene Haltung zum Thema der Sexualität im professionellen Kontext reflektiert werden; auch im Hinblick auf mögliche Ambivalenzen zwischen dem eigenen Standpunkt, dem pädagogischem Auftrag und den Vorgaben der Einrichtung. Anhand von (mitgebrachten) Beispielen aus der Praxis, erwerben Sie Kompetenzen, mit verschiedenen Situationen in Bezug auf Sexualität adäquat und sensibel umzugehen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden eine Auswahl sexualpädagogischer Methoden und Materialien kennen.

Die Fortbildung soll dazu befähigen gemeinsame Handlungslinien zum Thema Sexualität zu erarbeiten und klare Abläufe im Falle eines sexuellen Übergriffes zu entwickeln.

Dozent*in

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Sozialpädagogin, Sexualpädagogin für Menschen mit Behinderung, personen- und emotionszentrierte Beraterin
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