Programm | Kursdetails
Pädagogische Prozesse traumasensibel gestalten zu können, setzt die Anerkennung voraus, dass Menschen mit traumatischen Erfahrungen schwierige Verhaltensweisen als Überlebens- und Bewältigungsstrategien entwickelt haben. Sie handeln aus gutem Grund auf die eine oder andere Art und Weise. Um Kinder und Jugendliche im Alltag gut zu begleiten, ist es hilfreich, gemeinsam mit den Betroffenen das "Konzept des guten Grundes" zu erkunden und zu verstehen. Hieraus erwächst die Grundlage für hilfreiche und heilsame Unterstützung und Stärkung.

In diesem Seminar arbeiten wir daher gemeinsam an einer Grundhaltung, die eine Sensibilität für die besonderen Lebens- und Überlebensstrategien traumatisch belasteter Personen in den Blick nimmt. Darauf aufbauend widmen wir uns methodischen Handlungsmöglichkeiten, die Kindern und Jugendlichen Verständnis für ihre Verhaltensweisen signalisieren, sie mit ihren individuellen Bedürfnissen ernst nehmen und bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben unterstützen. Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen als einen "sicheren Ort" herzustellen ist wesentlicher Orientierungspunkt. Ein wertschätzendes und dialogisches Verstehen bietet Anregung zur Selbstreflexion und Selbstdeutung als erster Schritt zur Selbstbemächtigung.

Fachkräfte in pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern, die bereits über grundlegendes Wissen zur Traumapädagogik verfügen (zum Beispiel durch die Teilnahme am Kurs "Einführung in die Grundlagen der Traumapädagogik"), können sich in diesem Seminar ganz konkret mit diagnostischen Aspekten der Traumapädagogik auseinandersetzen und so ihre Kenntnisse arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen.

Inhalte

  • Traumapädagogisches Verstehen im Spannungsfeld von Diagnostik und Fallverstehen
  • Selbstverstehen als Teil der Selbstbemächtigung
  • Verstehen im Dialog
  • Elemente und Methoden für eine traumasensible Informationserhebung
  • Aus der Vogelperspektive zur Interventionsplanung

Ihr Nutzen

Sie verfügen über diagnostisches Grundwissen und sind dafür sensibilisiert, traumabedingte Überlebens- und Bewältigungsstrategien zu erkennen und zu verstehen. Sie wertschätzen die individuellen Verhaltensweisen von traumabelasteten Kindern und Jugendlichen und stärken sie dabei, Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen des Alltags zu bewältigen.

Dozent*in

Rita Köllner

Diplom-Sozialarbeiterin, Traumafachberaterin (PITT)
weitere Informationen

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In diesem Seminar arbeiten wir daher gemeinsam an einer Grundhaltung, die eine Sensibilität für die besonderen Lebens- und Überlebensstrategien traumatisch belasteter Personen in den Blick nimmt. Darauf aufbauend widmen wir uns methodischen Handlungsmöglichkeiten, die Kindern und Jugendlichen Verständnis für ihre Verhaltensweisen signalisieren, sie mit ihren individuellen Bedürfnissen ernst nehmen und bei der Bewältigung ihrer Entwicklungsaufgaben unterstützen. Die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen als einen "sicheren Ort" herzustellen ist wesentlicher Orientierungspunkt. Ein wertschätzendes und dialogisches Verstehen bietet Anregung zur Selbstreflexion und Selbstdeutung als erster Schritt zur Selbstbemächtigung.

Fachkräfte in pädagogischen und psychosozialen Arbeitsfeldern, die bereits über grundlegendes Wissen zur Traumapädagogik verfügen (zum Beispiel durch die Teilnahme am Kurs "Einführung in die Grundlagen der Traumapädagogik"), können sich in diesem Seminar ganz konkret mit diagnostischen Aspekten der Traumapädagogik auseinandersetzen und so ihre Kenntnisse arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen.

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Sie verfügen über diagnostisches Grundwissen und sind dafür sensibilisiert, traumabedingte Überlebens- und Bewältigungsstrategien zu erkennen und zu verstehen. Sie wertschätzen die individuellen Verhaltensweisen von traumabelasteten Kindern und Jugendlichen und stärken sie dabei, Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen des Alltags zu bewältigen.

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