Programm | Kursdetails

Teil 1: Online-Selbstschutz und -behauptung für Kinder und Jugendliche

Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich heute ganz selbstverständlich und (selbst)ständig im Internet. Sie erleben dort vielfältige und spannende Erfahrungsräume, die meist frei sind von pädagogischer oder erzieherischer Kontrolle. Viele der Kinder besitzen schon früh eine ausgeprägte technische Anwendungskompetenz, wodurch sie schnell in Kontakt mit Inhalten geraten können, welche sie mental und emotional überfordern. Dass im Internet, neben dem ganz akut spürbaren praktischen Nutzen, auch eine Vielzahl von ernstzunehmenden Risiken (zum Beispiel Gewaltfilme, Cybergrooming, "Angstmache") "lauern", ist den meisten Kindern nicht ausreichend bewusst. Ohne das entsprechende Wissen und Bewusstsein können sich Kinder nicht ausreichend vor diesen Gefahren schützen.

Für pädagogische Fachkräfte ist es daher eine große Herausforderung und wichtige Aufgabe, Kinder und Jugendliche grundlegend und altersgerecht auf diese Gefahren vorzubereiten. Im ersten Teil dieses Seminars erarbeiten wir daher professionelle Handlungskompetenzen, um Kinder und Jugendliche in einem kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Inhalten zu stärken.

Inhalte

  • Sensibilisierungsmethoden
  • Entwicklung von Wahrnehmungs- und Wertungskompetenzen
  • Selbstschutz- und Selbstbehauptungsstrategien
  • Umgang mit persönlichen Daten

Teil 2: Cyber-Mobbing effektiv und nachhaltig auflösen

Cyber-Mobbing ist ein soziales Phänomen, welches Pädagog*innen, Schüler*innen und Eltern vor ernstzunehmende Herausforderungen und Belastungen stellen kann. Da Cyber-Mobbing vielfach im Verborgenen und außerhalb des Blickfeldes von Fachkräften stattfindet und auf den ersten Blick auch nicht immer von "normalen" Konflikten unterschieden werden kann, bietet sich ihnen selten die Chance, frühzeitig zu intervenieren. Je früher, gezielter und strukturierter jedoch eine Intervention durchgeführt wird, desto größer sind die Erfolgswahrscheinlichkeiten und der Nutzen für die Betroffenen. Dies gilt explizit auch für Cyber-Mobbing, da die Täter/-innen dort in der Regel auch aus den Reihen der Mitschüler*innen kommen.

Um Cyber-Mobbing-Prozesse frühzeitig und sicher zu erkennen, benötigen Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, grundlegendes Wissen über die entsprechenden Hintergründe und Dynamiken sowie ein geeignetes Methodenrepertoire, um diese Prozesse aufzulösen. Im zweiten Teil dieses Seminars erarbeiten wir daher eine sensible Haltung, um (Cyber-)Mobbing zu erkennen, sowie Handlungskompetenzen für einen professionellen Umgang damit.

Inhalte

  • (Cyber-)Mobbing verstehen und entdecken
  • Präventionsaspekte
  • Interventionsstrategien mit dem Schwerpunkt auf dem No-Blame-Approach

Ihr Nutzen

Sie verfügen über theoretische Fachkenntnisse über Gefahren, mit denen Kinder und Jugendliche durch die Nutzung digitaler Inhalte konfrontiert sind, und zeigen in Ihrem Berufsalltag eine sensible Haltung für die entsprechenden Risiken. Auf Basis professioneller Handlungskompetenzen stärken Sie Kinder und Jugendliche in einem kritischen und reflektierten Umgang mit diesen Gefahren. Sie zeigen eine professionelle Sensibilität für das Phänomen des Cyber-Mobbings und wenden entsprechende Interventionsstrategien sicher an.

Dozent*in

Lars Mechler

Dipl.-Sportwissenschaftler, Anti-Gewalt-Trainer, Systemischer Berater (DGSF)
weitere Informationen

Ähnliche Bildungsangebote

Professionell Deeskalieren
Sicher mit aggressiv-ausagierenden und grenzverletzenden Kindern und Jugendlichen umgehen
09.09.20 - 10.09.20 (2 Tage)
Köln
290,00 € / ermäßigt: 265,00 €

Details ansehen

Prävention sexualisierter Gewalt
Enttabuisieren, Sensibilisieren und Trainieren
05.10.20 - 07.10.20 (3 Tage)
Wuppertal
435,00 € / ermäßigt: 395,00 €

Details ansehen

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Teil 1: Online-Selbstschutz und -behauptung für Kinder und Jugendliche

Viele Kinder und Jugendliche bewegen sich heute ganz selbstverständlich und (selbst)ständig im Internet. Sie erleben dort vielfältige und spannende Erfahrungsräume, die meist frei sind von pädagogischer oder erzieherischer Kontrolle. Viele der Kinder besitzen schon früh eine ausgeprägte technische Anwendungskompetenz, wodurch sie schnell in Kontakt mit Inhalten geraten können, welche sie mental und emotional überfordern. Dass im Internet, neben dem ganz akut spürbaren praktischen Nutzen, auch eine Vielzahl von ernstzunehmenden Risiken (zum Beispiel Gewaltfilme, Cybergrooming, "Angstmache") "lauern", ist den meisten Kindern nicht ausreichend bewusst. Ohne das entsprechende Wissen und Bewusstsein können sich Kinder nicht ausreichend vor diesen Gefahren schützen.

Für pädagogische Fachkräfte ist es daher eine große Herausforderung und wichtige Aufgabe, Kinder und Jugendliche grundlegend und altersgerecht auf diese Gefahren vorzubereiten. Im ersten Teil dieses Seminars erarbeiten wir daher professionelle Handlungskompetenzen, um Kinder und Jugendliche in einem kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Inhalten zu stärken.

Inhalte

  • Sensibilisierungsmethoden
  • Entwicklung von Wahrnehmungs- und Wertungskompetenzen
  • Selbstschutz- und Selbstbehauptungsstrategien
  • Umgang mit persönlichen Daten

Teil 2: Cyber-Mobbing effektiv und nachhaltig auflösen

Cyber-Mobbing ist ein soziales Phänomen, welches Pädagog*innen, Schüler*innen und Eltern vor ernstzunehmende Herausforderungen und Belastungen stellen kann. Da Cyber-Mobbing vielfach im Verborgenen und außerhalb des Blickfeldes von Fachkräften stattfindet und auf den ersten Blick auch nicht immer von "normalen" Konflikten unterschieden werden kann, bietet sich ihnen selten die Chance, frühzeitig zu intervenieren. Je früher, gezielter und strukturierter jedoch eine Intervention durchgeführt wird, desto größer sind die Erfolgswahrscheinlichkeiten und der Nutzen für die Betroffenen. Dies gilt explizit auch für Cyber-Mobbing, da die Täter/-innen dort in der Regel auch aus den Reihen der Mitschüler*innen kommen.

Um Cyber-Mobbing-Prozesse frühzeitig und sicher zu erkennen, benötigen Fachkräfte, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, grundlegendes Wissen über die entsprechenden Hintergründe und Dynamiken sowie ein geeignetes Methodenrepertoire, um diese Prozesse aufzulösen. Im zweiten Teil dieses Seminars erarbeiten wir daher eine sensible Haltung, um (Cyber-)Mobbing zu erkennen, sowie Handlungskompetenzen für einen professionellen Umgang damit.

Inhalte

  • (Cyber-)Mobbing verstehen und entdecken
  • Präventionsaspekte
  • Interventionsstrategien mit dem Schwerpunkt auf dem No-Blame-Approach

Ihr Nutzen

Sie verfügen über theoretische Fachkenntnisse über Gefahren, mit denen Kinder und Jugendliche durch die Nutzung digitaler Inhalte konfrontiert sind, und zeigen in Ihrem Berufsalltag eine sensible Haltung für die entsprechenden Risiken. Auf Basis professioneller Handlungskompetenzen stärken Sie Kinder und Jugendliche in einem kritischen und reflektierten Umgang mit diesen Gefahren. Sie zeigen eine professionelle Sensibilität für das Phänomen des Cyber-Mobbings und wenden entsprechende Interventionsstrategien sicher an.

Dozent*in

Lars Mechler

Dipl.-Sportwissenschaftler, Anti-Gewalt-Trainer, Systemischer Berater (DGSF)
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