Programm | Kursdetails
Die kindliche Sexualität findet zunehmend Aufmerksamkeit als wichtiger Teil der Entwicklung und wird dementsprechend auch in der Kindertagesbetreuung begleitet und gefördert. Als pädagogische Fachkraft wissen Sie, dass sexuelle Neugier, das gegenseitige Anfassen und das Ausprobieren, wie der Körper funktioniert, sowie unzählige Fragen über Körper und Liebe dabei normal sind.

Was aber, wenn aus der kindlichen Neugier eine sexuelle Grenzverletzung entsteht?

Schnell entstehen Unsicherheiten im Umgang mit sexuell grenzverletzendem Verhalten unter Kindern. Nicht zuletzt für die Zusammenarbeit mit Eltern und die Außenwirkung der Kita kann dies große Herausforderungen zur Folge haben. Kitas sind Orte, an denen Kinder in ihre sozialen Rollen wachsen und sich ausprobieren. Dies kann schnell Grenzverletzungen – egal welcher Art – zur Folge haben, auf die Sie als Fachkraft angemessen und transparent auf reagieren müssen. Hilfreich und notwendig hierfür sind eine Verankerung im pädagogischen Konzept der Einrichtung, die Sicherheit der Mitarbeiter*innen im Umgang mit kindlicher Sexualität, die kooperative Zusammenarbeit mit Eltern und die präventive Arbeit mit der Kindergruppe. Manchmal tritt bei sexueller Grenzverletzung unter Kindern sogar der Verdacht auf sexuellen Missbrauch durch Erwachsene auf – hier werden Schutzkonzepte und Abläufe benötigt, die das Vorgehen in einem Verdachtsfall regeln.

In diesem Seminar richten wir den Blick gemeinsam auf die wichtigsten Unterschiede zwischen sexueller Neugier und sexueller Grenzverletzung. Wir erarbeiten grundlegende Strategien für einen professionellen Umgang mit betroffenen und übergriffigen Kindern, der Kindergruppe und den Eltern. Anhand von (mitgebrachten) Beispielen aus Ihrem Alltag in der Kita werden praxisnahe Handlungsmöglichkeiten erörtert.

Inhalte

  • Unterschiede zwischen kindlicher und Erwachsenensexualität
  • Unterschiede zwischen sexueller Neugier und sexueller Grenzverletzung
  • Stufen sexueller Grenzverletzungen
  • Vorgehen bei sexueller Grenzverletzung unter Kindern
  • Umgang mit dem betroffenen/übergriffigen Kind
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Formen sexueller Gewalt
  • Mögliche Abläufe bei der Vermutung sexueller Gewalt durch Erwachsene
  • Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes
  • Sexualpädagogische Materialien und Methoden


Ihr Nutzen
Sie erarbeiten sexualpädagogisches Fachwissen und sind in der Lage, Unterschiede zwischen kindlicher Neugier und Grenzverletzung zu erkennen sowie darauf fachlich angemessen zu reagieren. Neben der Handlungssicherheit im Umgang mit Verdachtssituationen möglicher sexueller Übergriffe, verfügen Sie zudem über Methodenkenntnisse, um eine präventive sexualpädagogische Arbeit mit Kindern in der Kindertagesbetreuung umzusetzen.

Dozent*in

Meline Götz

Sozialpädagogin, Sexualpädagogin für Menschen mit Behinderung, personen- und emotionszentrierte Beraterin
weitere Informationen

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In diesem Seminar richten wir den Blick gemeinsam auf die wichtigsten Unterschiede zwischen sexueller Neugier und sexueller Grenzverletzung. Wir erarbeiten grundlegende Strategien für einen professionellen Umgang mit betroffenen und übergriffigen Kindern, der Kindergruppe und den Eltern. Anhand von (mitgebrachten) Beispielen aus Ihrem Alltag in der Kita werden praxisnahe Handlungsmöglichkeiten erörtert.

Inhalte

  • Unterschiede zwischen kindlicher und Erwachsenensexualität
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  • Formen sexueller Gewalt
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  • Bausteine eines sexualpädagogischen Konzeptes
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Sie erarbeiten sexualpädagogisches Fachwissen und sind in der Lage, Unterschiede zwischen kindlicher Neugier und Grenzverletzung zu erkennen sowie darauf fachlich angemessen zu reagieren. Neben der Handlungssicherheit im Umgang mit Verdachtssituationen möglicher sexueller Übergriffe, verfügen Sie zudem über Methodenkenntnisse, um eine präventive sexualpädagogische Arbeit mit Kindern in der Kindertagesbetreuung umzusetzen.

Dozent*in

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