Programm | Kursdetails
Logo Selbsthilfeakademie NRWIn Selbsthilfegruppen sollten alle Beteiligten in möglichst gleichberechtigter Weise Verantwortung übernehmen, so das hehre Ideal. Dennoch sieht die Realität oft anders aus.

In den meisten Gruppen liegen Aufgaben und Verantwortung in den Händen einzelner Personen. In der Regel wird dann von der Gruppenleitung gesprochen. Und wird genau das nicht auch erwartet? Eine geregelte Struktur, die Moderation der Treffen, die Organisation… Das muss doch jemand übernehmen!? Dazu kommen Anfragen und Aufgaben, die von außen an eine Gruppe gerichtet werden. So soll z.B. ein*e Ansprechpartner*in für die Stadt oder die Kontaktstelle benannt werden, jemand muss die Nutzungsvereinbarung für den Gruppenraum oder Förderanträge unterschreiben und vieles mehr. Sind das nicht Leitungsaufgaben?

Gleichzeitig klagen viele Gruppen über die fehlende Verteilung von Arbeit und Verantwortung oder finden kein*e Nachfolger*in für die Gruppenleitung. Nicht zuletzt entstehen rund um das Thema „Leitung“ oft auch Konflikte. Gründe genug, uns in diesem Seminar kritisch mit der Idee von „Gruppenleitung“ auseinandersetzen.

Darum geht es:
  • Wie entstehen und verfestigen sich Leitungsrollen?
  • Was sind Rollen und Rollenerwartungen?
  • Brauchen Selbsthilfegruppen eigentlich eine „Leitung“?
  • Oder anders herum: Wie funktionieren Gruppen, die keine*n Gruppenleiter*in haben? Funktionieren sie überhaupt?
  • Wie lassen sich Aufgaben und Verantwortung anders verteilen?
  • Welche Methoden und Strukturen können dabei helfen, die Lasten auf viele Schultern zu verteilen?
  • Wie können starre Rollenverteilungen in Gruppen geändert werden?
Das Seminar richtet sich an alle Selbsthilfegruppen, die ihr bisheriges Leitungs- oder Führungsmodell überdenken wollen. Dabei ist der Ausgang offen - es gibt, je nach Gruppe, verschiedene Lösungen und Antworten.

Es empfiehlt sich, dass jeweils zwei Teilnehmer*innen einer Selbsthilfegruppe am Seminar teilnehmen, um sich gegenseitig bei der Umsetzung der Methoden in der Gruppe zu unterstützen. Bitte mitbringen: die Bereitschaft, offen und selbstkritisch die eigene Praxis zu hinterfragen - ohne Schuldzuweisung und immer respektvoll!

Bitte beachten Sie: Dieses Seminar wird von der Selbsthilfeakademie NRW angeboten. Es richtet sich ausschließlich an Selbsthilfe-Aktive aus gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen und -verbänden in NRW. Eine Anmeldung ist an dieses Kriterium gebunden. Für Rückfragen können Sie uns gerne unter 0202 2822-220 oder info@selbsthilfeakademie-nrw.de kontaktieren.

Dozent*in

Claudia Daubenbüchel

Supervisorin (DGSv); Dipl.-Sozialarbeiterin, Krankenpflegehelferin
weitere Informationen

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In den meisten Gruppen liegen Aufgaben und Verantwortung in den Händen einzelner Personen. In der Regel wird dann von der Gruppenleitung gesprochen. Und wird genau das nicht auch erwartet? Eine geregelte Struktur, die Moderation der Treffen, die Organisation… Das muss doch jemand übernehmen!? Dazu kommen Anfragen und Aufgaben, die von außen an eine Gruppe gerichtet werden. So soll z.B. ein*e Ansprechpartner*in für die Stadt oder die Kontaktstelle benannt werden, jemand muss die Nutzungsvereinbarung für den Gruppenraum oder Förderanträge unterschreiben und vieles mehr. Sind das nicht Leitungsaufgaben?

Gleichzeitig klagen viele Gruppen über die fehlende Verteilung von Arbeit und Verantwortung oder finden kein*e Nachfolger*in für die Gruppenleitung. Nicht zuletzt entstehen rund um das Thema „Leitung“ oft auch Konflikte. Gründe genug, uns in diesem Seminar kritisch mit der Idee von „Gruppenleitung“ auseinandersetzen.

Darum geht es:
  • Wie entstehen und verfestigen sich Leitungsrollen?
  • Was sind Rollen und Rollenerwartungen?
  • Brauchen Selbsthilfegruppen eigentlich eine „Leitung“?
  • Oder anders herum: Wie funktionieren Gruppen, die keine*n Gruppenleiter*in haben? Funktionieren sie überhaupt?
  • Wie lassen sich Aufgaben und Verantwortung anders verteilen?
  • Welche Methoden und Strukturen können dabei helfen, die Lasten auf viele Schultern zu verteilen?
  • Wie können starre Rollenverteilungen in Gruppen geändert werden?
Das Seminar richtet sich an alle Selbsthilfegruppen, die ihr bisheriges Leitungs- oder Führungsmodell überdenken wollen. Dabei ist der Ausgang offen - es gibt, je nach Gruppe, verschiedene Lösungen und Antworten.

Es empfiehlt sich, dass jeweils zwei Teilnehmer*innen einer Selbsthilfegruppe am Seminar teilnehmen, um sich gegenseitig bei der Umsetzung der Methoden in der Gruppe zu unterstützen. Bitte mitbringen: die Bereitschaft, offen und selbstkritisch die eigene Praxis zu hinterfragen - ohne Schuldzuweisung und immer respektvoll!

Bitte beachten Sie: Dieses Seminar wird von der Selbsthilfeakademie NRW angeboten. Es richtet sich ausschließlich an Selbsthilfe-Aktive aus gesundheitsbezogenen Selbsthilfegruppen und -verbänden in NRW. Eine Anmeldung ist an dieses Kriterium gebunden. Für Rückfragen können Sie uns gerne unter 0202 2822-220 oder info@selbsthilfeakademie-nrw.de kontaktieren.

Dozent*in

Claudia Daubenbüchel

Supervisorin (DGSv); Dipl.-Sozialarbeiterin, Krankenpflegehelferin
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