Programm | Kursdetails
Zärtlichkeit und körperliche Nähe machen uns glücklich – egal in welchem Alter. Der Wunsch nach Geborgenheit, Sexualität und Intimität lässt im Alter nicht nach - er kann sich verändern. Bei einigen tritt das Bedürfnis nach platonischer Liebe in den Vordergrund, bei anderen bleibt das Verlangen nach körperlicher Sexualität bis ins hohe Alter bestehen.

Viele Pflegekräfte werden in ihrem Arbeitsalltag mit den sexuellen Bedürfnissen der Senior*innen konfrontiert. Dabei kommt es nicht selten vor, dass sich nicht erfüllte Bedürfnisse in sexualisiertem Verhalten oder durch Grenzverletzungen zeigen. In der pflegerischen Ausbildung wird wenig bis gar nicht auf derartige Situationen vorbereitet und man bleibt auf sich allein gestellt. Darüber hinaus gibt es häufig keine klaren Leitlinien, die den Umgang mit sexuellen Bedürfnissen der Anvertrauten erleichtern und Handlungsempfehlungen aufzeigen.
Ich lade Sie in dieser Fortbildung dazu ein Ihre Haltung zum Thema Sexualität zu reflektieren, sich möglicher Unsicherheiten bewusst zu werden und Strategien für einen professionellen Umgang zu entwickeln. Dazu werden Erfahrungen ausgetauscht und Beispiele aus der Praxis besprochen. Darüber hinaus werden Präventionsmöglichkeiten erörtert, die sexuelle Rechte der Senior*innen in den Blick genommen und in diesem Zusammenhang rechtliche Möglichkeiten und Grenzen von passiver und aktiver Sexualassistenz diskutiert.

Inhalte

  • Sexualität im Alter/Was verändert sich?
  • Strategien im Umgang mit sexualisierten Verhalten
  • Rechte und Pflichten
  • Umgang mit psychischer Belastung/Dokumentation/Hilfe
  • Besprechen von Praxisbeispielen
  • Kommunikation mit Angehörigen und Senior*innen
  • aktive und passive Sexualassistenz

Ihr Nutzen

  • Handlungssicherheit im Umgang mit Sexualität in der Pflege
  • Kenntnis von Strategien bei sexualisiertem Verhalten
  • Wissen über passive und aktive Sexualassistenz
  • Kenntnis über Dokumentations- und Präventionsmöglichkeiten
  • Kommunikation – deeskalierende Gesprächsführung mit Angehörigen und Senior*innen
  • wertschätzendes Klima in einer Einrichtung etablieren

Dozent*in

Meline Götz

Sozialpädagogin, Sexualpädagogin für Menschen mit Behinderung, personen- und emotionszentrierte Beraterin
weitere Informationen

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Zärtlichkeit und körperliche Nähe machen uns glücklich – egal in welchem Alter. Der Wunsch nach Geborgenheit, Sexualität und Intimität lässt im Alter nicht nach - er kann sich verändern. Bei einigen tritt das Bedürfnis nach platonischer Liebe in den Vordergrund, bei anderen bleibt das Verlangen nach körperlicher Sexualität bis ins hohe Alter bestehen.

Viele Pflegekräfte werden in ihrem Arbeitsalltag mit den sexuellen Bedürfnissen der Senior*innen konfrontiert. Dabei kommt es nicht selten vor, dass sich nicht erfüllte Bedürfnisse in sexualisiertem Verhalten oder durch Grenzverletzungen zeigen. In der pflegerischen Ausbildung wird wenig bis gar nicht auf derartige Situationen vorbereitet und man bleibt auf sich allein gestellt. Darüber hinaus gibt es häufig keine klaren Leitlinien, die den Umgang mit sexuellen Bedürfnissen der Anvertrauten erleichtern und Handlungsempfehlungen aufzeigen.
Ich lade Sie in dieser Fortbildung dazu ein Ihre Haltung zum Thema Sexualität zu reflektieren, sich möglicher Unsicherheiten bewusst zu werden und Strategien für einen professionellen Umgang zu entwickeln. Dazu werden Erfahrungen ausgetauscht und Beispiele aus der Praxis besprochen. Darüber hinaus werden Präventionsmöglichkeiten erörtert, die sexuelle Rechte der Senior*innen in den Blick genommen und in diesem Zusammenhang rechtliche Möglichkeiten und Grenzen von passiver und aktiver Sexualassistenz diskutiert.

Inhalte

  • Sexualität im Alter/Was verändert sich?
  • Strategien im Umgang mit sexualisierten Verhalten
  • Rechte und Pflichten
  • Umgang mit psychischer Belastung/Dokumentation/Hilfe
  • Besprechen von Praxisbeispielen
  • Kommunikation mit Angehörigen und Senior*innen
  • aktive und passive Sexualassistenz

Ihr Nutzen

  • Handlungssicherheit im Umgang mit Sexualität in der Pflege
  • Kenntnis von Strategien bei sexualisiertem Verhalten
  • Wissen über passive und aktive Sexualassistenz
  • Kenntnis über Dokumentations- und Präventionsmöglichkeiten
  • Kommunikation – deeskalierende Gesprächsführung mit Angehörigen und Senior*innen
  • wertschätzendes Klima in einer Einrichtung etablieren

Dozent*in

Meline Götz

Sozialpädagogin, Sexualpädagogin für Menschen mit Behinderung, personen- und emotionszentrierte Beraterin
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