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"Neue Formen der kooperativen Seniorenarbeit und Altersbildung"

Das Projekt wurde am 1. Juni 2012 abgeschlossen.

Drei VertreterInnen - ein gemeinsames Projekt

Ein/e VertreterIn des Wohlfahrtsverbandes, ein/e VertreterIn der Kommune und ein/e VertreterIn des Ehrenamts zusammen an einem Tisch: In einer Qualifizierung für ein gemeinsames Projekt! Kann das gut gehen? Es geht - mit der nötigen Anfangsorientierung - sogar sehr gut. Aber worum geht es nun genau?

Anteil der über 60-Jährigen steigt an

Im Jahr 2010 bekamen elf Projekte im Bereich der Seniorenarbeit innerhalb der „Qualitätsinitiative gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit NRW“ den Zuschlag zur Durchführung. Ihre Projektziele korrespondieren mit den zwölf Qualitätszielen zur Transfer-, Durchführungs- und Zugangsqualität in der Seniorenarbeit, die diese Initiative entwickelt hat . Denn eines ist klar: Der Anteil der über 60-jährigen steigt beständig an. Ihre Bedürfnisse und Erwartungen unterscheiden sich stark von denen der vorherigen Generationen. Ihre Kompetenzen und Erfahrungen wollen und sollen sie auch im sogenannten Ruhestand weiterhin ins öffentliche Leben einbringen. Die Generationen der über 60-Jährigen hat eigene Vorstellungen von einem aktiven Leben im Alter und eigene Wertvorstellungen. Begriffe wie Partizipation und Solidarität müssen gemeinsam von allen Beteiligten neu definiert und umgesetzt werden.

Konkrete Projektansätze

Und genau dort setzen diese Projekte konkret an: In der gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit und Altersbildung. Im Einzelnen geht es zum Beispiel um die Schaffung von Netzwerken, um neue Formen des Lebens und Wohnens im Alter, um Bündelung von verschiedenen Angeboten u. v. m.

Damit die Projektergebnisse zukunftsweisend und tragfähig gestaltet werden können, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen - schon von Anfang an. Genau aus diesem Grund sitzen der/die MitarbeiterIn der Kommune, des Trägers und auch der/die EhrenamtlerIn an einem Tisch und in einer Qualifizierung.

Die „Drei vom Projekt“

Wodurch zeichnet sich diese Qualifizierung aus? Das Angebot an Projekten zur Seniorenarbeit und Seminaren zu Projektmanagement ist schließlich groß. Das Besondere an dieser Qualifizierung ist, dass die „Drei vom Projekt“ (Trias oder Q-Team) sich von Anfang an über Interessen, Ziele und Probleme austauschen und zusammen an Lösungen arbeiten. Im Rahmen des selbst gesteuerten Lernens werden Ihnen kompetente Experten an die Seite gestellt, die Informationen und Fachwissen nach aktuellen Bedarf zur Verfügung stellen. Zum Beispiel zu den Themen Projektmanagement, Prozesssteuerung und Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und differenzierten Altersbildern. Die Lernbegleitung betreut und übernimmt Organisation und Moderation. Der Gesamtprozess wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert, um Transfer und Nachhaltigkeit zu sichern.

Bereits zwei Qualifizierungsangebote

Es gibt zwei Qualifizierungen: einen Kurs im Rheinland und einen Kurs im Raum Westfalen. Und schon jetzt nach den ersten Modulen zeichnet sich ab: Das sind nicht zwei parallel laufende Kurse, hier entstehen – bedingt durch den selbst organisierten Ansatz – zwei sich innerhalb eines gemeinsamen Curriculums zwei völlig unterschiedliche Weiterbildungen, teilnehmerorientiert und bedarfsgerecht. Diese Art des Lernens und Handelns ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, umso befriedigender sind dann aber die gemeinsam gefundenen Lösungen und gemachten Erfahrungen. Man darf gespannt bleiben!

Eine gemeinsame Initiative der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW, der kommunalen Spitzenverbände NRW, der Landessseniorenvertretung NRW, der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW, des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. FoGera für die wissenschaftliche Begleitung und die Paritätische Akademie LV NRW e. V. für die Qualifizierung.

Für weitere Informationen steht Ihnen Dinah Igelski gerne zur Verfügung.