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VOM FUSSBALL BIS ZUR KITA: VEREINE FIT FÜR DIE ZUKUNFT MACHEN

Foto Familienministerin Christina Kampmann mit Projektbeteiligten
NRW-Familienministerin Christina Kampmann
(1. v. l.) zu Gast bei der Abschlusstagung des
Projektes „Engagement braucht Leadership“.

Wir haben im Rahmen des Projekts „Engagement braucht Leadership“ in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit einem landesweiten Netzwerk der Aidshilfe NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in NRW, der Landesarbeitsgemeinschaft der Seniorenbüros NRW und dem Paritätischen NRW zusammengearbeitet. Am 29. September hat in Essen eine Festveranstaltung stattgefunden.

In Deutschland gibt es rund 600.000 Vereine, Tendenz steigend. Nahezu jede/-r zweite in Deutschland lebende Bürger/-in ist Mitglied in einem Verein. „Doch mehr und mehr Vereine haben Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Nachfolgerinnen und Nachfolgern für Vorstandsposten. Zu ihrer Unterstützung haben wir Arbeitshilfen entwickelt und bieten Beratung,“ so Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW bei der Abschlusstagung des Projektes „Engagement braucht Leadership“ in Essen.

„Wir wollen die Vereine stärken und sie fit machen für die Zukunft. "Engagement braucht Leadership" hilft ihnen dabei. Von der Arbeit des Vorstands hängt ab, ob ein Verein lebendig ist, oder nicht. Er prägt maßgeblich seine Kultur“, erklärte Familienministerin Christina Kampmann.

Foto von einem Teil des Projektteams
Frauke Heitmann, Monika Lottmann, Stefan Rieker
(v. l. n. r.)

Rund 500 Vereine an acht Standorten in NRW hat das Modellprojekt in den vergangenen zwei Jahren erreicht. „Dabei hat sich eins gezeigt: Egal ob es um Fußball, Schrebergärten oder Kitas geht - die Nöte der Vereine sind die gleichen“, so Zaum. Ein Notfallkoffer für einen plötzlichen Ausfall des Vorstandes oder Video-Tutorials zu Themen wie Finanzierung oder Vereinsrecht: Die im Projekt entwickelten Arbeitshilfen werden in Kürze für alle Interessierten kostenlos unter www.vereinswiki.info zur Verfügung stehen. Ebenso werden sechs der acht Modell-Standorte ihre örtliche Arbeit auch nach Projektende fortsetzen.

„In dem Projekt „Engagement braucht Leadership“ – haben viele Partner ein starkes Netzwerk gegründet, das neue Perspektiven der Zusammenarbeit aufzeigt. Sie haben damit auch belegt, wie sinnvoll es ist, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und in Kooperationen zu denken. Das ist eine hervorragende Basis für die positive Weiterentwicklung der Engagementförderung in unserem Land“, so Ministerin Kampmann.