Programm | Kursdetails
Traumapädagogik und GewaltpräventionGesellschaftliche Vielfalt und Heterogenität spiegeln sich in allen sozialen Räumen und Kontexten wider. Diskriminierung und Rassismus sind Teil dieser Realität - auch in der Lebenswelt von Heranwachsenden. Kinder und Jugendlich haben unterschiedliche Ressourcen und Bedarfe bei diesen Themen. Um sie beim Umgang mit Rassismus oder Diskriminierungserfahrungen zu unterstützen, braucht es in der pädagogischen Arbeit eine tragfähige Vertrauensbasis, eine Sensibilität ihrer Ansprechpartner*innen für ihre unterschiedlichen Lebensrealitäten und für Sie als Fachkraft methodische Kompetenzen für eine professionelle Begleitung.

In diesem Seminar nehmen wir daher (pädagogische) Ansätze und Möglichkeiten in den Blick, um Kinder und Jugendliche in einem wertschätzenden Umgang mit Vielfalt zu unterstützen und sie in der Bewältigung von Diskriminierungserfahrungen zu begleiten. Im Zentrum steht daher auch eine wertschätzende, und fehlerfreundliche Reflexion und kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Haltung und pädagogischen Arbeit.

Inhalte

  • Theoretische Auseinandersetzung mit Begriffen
  • Was bedeutet Diversität, Diskriminierung und Rassismus für das Miteinander und konkret für mich?
  • Wie kann ich in meinem Arbeitsumfeld Reproduktion vermeiden und zum Abbau diskriminierender Strukturen beitragen?
  • Methoden zur aktivierenden Auseinandersetzung zum Thema
  • Fremd- und Selbstwahrnehmung, eigene Mehrfachzugehörigkeiten wahrnehmen
  • Sensibilisierung für Kontext- und Situationsabhängigkeit von Zugehörigkeiten und deren Verknüpfung mit Machtverhältnissen und Diskriminierung
  • Kommunikationsstörungen erkennen und klären und Konflikte bearbeiten, diskriminierungssensible Sprache und dialogische Haltung

Ihr Nutzen

Sie entwickeln Handlungsstrategien zur Prävention und Umgang mit Rassismus und Diskriminierungen für die eigene pädagogische Praxis. Sie setzen sich mit Diskriminierung und Rassismus intensiv auseinander -, insbesondere mit der persönlichen Eingebundenheit, möglichen Widerständen und den Verstrickungen der gesellschaftlichen Mechanismen. Auf Basis der gelernten Methoden und Ansätze wirken Sie konkret gegen Diskriminierung und Rassismus unter Kindern und Jugendlichen.

Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat "Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention" der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden

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