Programm | Kursdetails
Traumapädagogik und GewaltpräventionAktive Beteiligung, wirksame Beschwerde und zuverlässiger Schutz vor Gewalt: diese drei Bausteine sind bei präventivem Kinderschutz in Einrichtungen und Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit unverzichtbar. Formen sexualisierter Gewalt stehen in den gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und fachlichen Diskursen aktuell – zu Recht – besonders im Fokus. Gleichzeitig sollten bei entsprechenden Maßnahmen und Konzepten zum Schutz von Kindern und Jugendlichen weitere Formen der Gewalt und des Machtmissbrauchs durch Mitarbeitende in Einrichtungen sowie die Gefährdungsformen im familiären Kontext berücksichtigt werden, die vor dem Hintergrund des Schutzauftrags gemäß § 8a SGB VIII relevant sind.
In diesem Seminar lernen Sie unter anderem, auf die Entwicklung eines professionellen Umgangs mit Nähe und Distanz, Sexualität beziehungsweise Erotisierungen und Grenzwahrung in pädagogischen Alltagssituationen ein- und umzugehen.
Das Seminar richtet sich an alle Personen, die in der Kinder- und Jugendarbeit hauptamtlich oder ehrenamtlich tätig sind.

Inhalte

  • Begriffsklärung; Kinderschutz, Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung bzw. Gefährdung
  • verschiedene Gefährdungsformen sexualisierter Gewalt
  • Ziele, Ansätze und Methoden der Prävention sexualisierter Gewalt
  • grundlegende Kompetenzen zur Umsetzung des Schutzauftrags in der Kinder- und Jugendarbeit
  • rechtliche Anforderungen
  • Belastungs- und Gefährdungslagen von Kindern und Jugendlichen
  • Umgang mit Nähe und Distanz
  • Klärung der unterschiedlichen Aufträge und Verantwortlichkeiten, je nach Anstellungsverhältnis und Qualifikation der Mitarbeitenden
  • Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für die Umsetzung von Präventionsangeboten in der eigenen Arbeit
  • Kollegialer Austausch

Ihr Nutzen


In diesem Seminar entwickeln Sie Kompetenzen, gewichtige Anhaltspunkte für eine Gefährdung zu erkennen und diese einzuschätzen. Sie lernen die präventive Arbeit mit Jugendlichen als Baustein eines Gesamtkonzeptes für den Schutz junger Menschen in Einrichtungen kennen und können diese in ihre Arbeit einbetten.

Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat "Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention" der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden.

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