Sie arbeiten pädagogisch mit Kindern und haben den Verdacht, dass eine Traumatisierung vorliegen könnte? Sie würden traumatische Vorgänge gerne besser verstehen und sicherer damit umgehen? Sie möchten die psychosoziale Resilienz aller Kinder stärken? Oft wird davon ausgegangen, dass Trauma nur ein Thema für den therapeutischen Rahmen sei. Aber es trifft uns auch im pädagogischen Alltag, wo wir manchmal akut reagieren müssen. Tatsächlich gibt es auch Wege für einen pädagogischen Umgang mit Trauma, die Sie in diesem Seminar kennenlernen.Dieses Seminar befähigt Sie dazu, Trauma im pädagogischen Alltag angemessen zu erkennen und darauf zu reagieren. Sie entwickeln ein professionelles Verständnis dafür, wie ein Trauma sich auf das Verhalten und die Bedürfnisse von Kindern auswirkt. Sie erlangen die Handlungssicherheit, um Kinder durch gezielte Methoden und Psychoedukation in ihre Selbstermächtigung und emotionale Selbstregulierung zu führen.
Inhalte
- Formen, Grundlagen und pädagogische Perspektive auf Trauma
- Sicher mit Trauma im pädagogischen Alltag umgehen
- Resilienz, emotionale Regulation und Selbstermächtigung stärken
- Methodenkoffer für die Anwendung mit allen Kindern
Zertifikat Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention
Ergänzend zu den Einführungsseminaren zu den Grundlagen der Traumapädagogik und den Grundlagen zur Gewaltprävention können Sie Ihre Kompetenzen in verschiedenen Seminaren mit traumapädagogischen und gewaltpräventiven Schwerpunkten arbeitsfeld- und zielgruppenspezifisch vertiefen. Sobald Sie Angebote im Umfang von insgesamt 100 Unterrichtseinheiten absolviert haben, erhalten Sie das Zertifikat "Fachkraft für Traumapädagogik und Gewaltprävention" der Paritätischen Akademie NRW. Die Seminare sind einzeln buchbar und müssen nicht in chronologischer Reihenfolge besucht werden.
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